derAchte: Wenn das Grätzl die Headlines schreibt
Jänner 12, 2026|RW
Kultur, Lifestyle, Soziales und Wirtschaft – derAchte holt Bewohner*innen, Unternehmen und Kulturschaffende vor den Vorhang und fängt die Stimmung im Grätzl in nahen, menschlichen Geschichten ein. Die Zeitung erscheint mit einer Auflage von 25.000 Exemplaren, ist regelmäßig vergriffen und auch online unter derachte.at zu lesen. Als Best-Practice-Beispiel der Wiener Medieninitiative zeigt derAchte, wie lokaler Qualitätsjournalismus nachhaltig Wirkung entfalten kann. Mit Unterstützung der Wiener Medieninitiative konnte zudem eine Bürger*innenredaktion aufgesetzt werden: ein Format, das Kinder, Jugendliche und Erwachsene begleitet von erfahrenen Journalist*innen niederschwellig in die redaktionelle Arbeit einbindet.
Hier stellt die Redaktion sich und ihre Arbeit selbst vor:
Was ist derAchte?
Die Lokalzeitung derAchte hat sich seit ihrer Gründung im März 2020 zu einem medialen Fixpunkt in der Josefstadt etabliert. derAchte ist eine großformatige Printzeitung mit modernem Design und Inhalten für alle – spannend auch für Menschen, die nicht in der Josefstadt wohnen. Die JosefStadtZeitung derAchte holt Kulturschaffende, Unternehmen und Bewohner*innen vor den Vorhang.
Vielfältig und bunt sind die Themen rund um Kultur, Lifestyle, Soziales und Wirtschaft. Von Berühmtheiten wie Schauspieler*innen und Politiker*innen über innovative Geschäfte und Lokale bis hin zu traditionellem Handwerk und zahlreichen Events findet man alles in der Printzeitung – aber auch online unter derachte.at. Die aktuelle Stimmungslage und Atmosphäre werden durch die einzelnen Geschichten eingefangen, die sich durch ihre Nähe zu den Menschen auszeichnen. Mit der KOR8-Bürger*innenredaktion hat derAchte ein einzigartiges Projekt geschaffen, bei dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene erstmals niederschwellig und begleitet von erfahrenen Journalist:innen redaktionell tätig sein können. Die KOR8-Redakteur*innen sind zum Teil in der Josefstadt aufgewachsen, leben oder arbeiten in Wiens kleinstem Bezirk und haben ein feines Gespür sowie fundiertes Wissen über die Themen der Josefstadt.
Warum hat euer Journalismus in Wien bisher gefehlt?
Es gab einfach keine hochqualitative Bezirkszeitung, die sowohl optisch als auch inhaltlich überzeugt und die Bevölkerung auf mehreren Ebenen einbezieht.
Wie zeigt sich, dass euer Projekt erfolgreich ist?
Das Feedback unserer Leserinnen und Leser ist auch nach fünf Jahren sensationell. Wir könnten die Auflage von 25.000 auf 30.000 Exemplare erhöhen – weil wir immer vergriffen sind. Das ist aus Kostengründen leider nicht möglich.
Was ist euer Geschäftsmodell? Funktioniert es?
Wir finanzieren uns im Wesentlichen über Inserate und bezahlte Newslettereinträge, bieten aber auch über Steady ein Abo an.
Eine solide Finanzierung haben wir leider noch nicht auf die Beine stellen können – wir kämpfen uns von Ausgabe zu Ausgabe. Hier zeigt sich leider eine eklatante Schere zwischen Rezipient*innen und den Anzeigenkund*innen.
Was hat die Wiener Medieninitiative zu eurem Projekt beigetragen?
Die Wiener Medieninitiative hat es uns ermöglicht, die KOR8-Bürger*innenredaktion auf hohem Niveau aufzusetzen.
Leistungen der Wirtschaftsagentur Wien
2021 und 2025 gefördert in der Förderung Medienprojekte in Wien – Wiener Medieninitiative
2019, 2020 und 2025 Allgemeine Beratung
